Auch Hörbücher bald ohne DRM?
Die großen Verlage überlegen laut New York Times getrieben von Amazons MP3-Verkauf und dem unangenehmen durch DRM entstehenden LockIn-Effekts, für Hörbuch-Vertrieb lieber auf MP3 zu setzen, wie auf intern.de zu lesen ist:
Doch nicht zuletzt die Ankündigung Amazons, Musikstücke im MP3-Format vertreiben zu wollen, hat in der Buchbranche wohl für ein Umdenken gesorgt. Und dabei geht es wahrscheinlich nicht nur darum, dem Kunden mehr Freizügigkeit bei der Benutzung der erworbenen Titel zu gewähren.
Vielmehr scheint den Verlagen wohl zu missfallen, wie sich das Geschäft im Musikbereich unter DRM-Bedingungen entwickelte. Denn dort hat der Kopierschutz dazu beigetragen, Apple teilweise unverdient die Marktführung im Bereich des Musikhandels zu überlassen.
Das sind gute Neuigkeiten, ein Umdenken ist auf der ganzen Linie erforderlich. Wenn die Verlage sich dem Thema weiter öffnen, gibt es nur noch wenig Argumente der Plattformbetreiber den Kunden mit einer Nutzungs-Hinderung zu konfrontieren. Je früher das passiert, umso besser für den Konsumenten und letztlich auch für die Anbieter und Künstler.
